Meer, Zitate

Tiefe Stille herrscht im Wasser,
Ohne Regung ruht das Meer,
Und bekümmert sich der Schiffer
Glatte Fläche ringsumher
Keine Luft von keiner Seite
Todesstille fürchterlich
In den ungeheuren Weite
Reget keine Welle sich.

Er liebte das Meer aus tiefen Gründen: aus dem Ruheverlangen des schwer arbeitenden Künstlers, der von der anspruchsvollen Vielgestalt der Erscheinungen an der Brust des Einfachen, Ungeheueren sich zu bergen begehrt; aus einem verbotenen, seiner Aufgabe gerade entgegengesetzten und eben darum verführerischen Hange zum Ungegliederten, Maßlosen, Ewigen, zum Nichts.

Denn Liebe zum Meer ist nichts anderes als Liebe zum Tode.

… doch dort, dort ist das Meer, immerzu spürt man das Meer, auch wenn man es nicht sieht, und sein Salz steigt in die Sonne, es wandert mit ihr und steigt mit ihrer Hitze wieder herunter und wird zum Schweiß der Tiere und Menschen, aber auch zum weißen Grün der Oliven und zur schwarzen Süßigkeit der Trauben.